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Die erste Veröffentlichung von Melanie Ahrens:
Glück, ich sehe dich anders - Mit behinderten Kindern leben
 
Broschiert: 280 Seiten
Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (Oktober 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3404615999
 

Kurzbeschreibung
 

Hinsehen und die kleinen Wunder erkennen - Melanies Motto für ihr Leben mit den behinderten Töchtern. Melanie und Rolf lernen sich mit Anfang 20 kennen. Ihr Traum ist es, zu heiraten und Kinder zu haben. Als kurz nach der Hochzeit Louise geboren wird, scheint ihr Glück vollkommen. Doch die Freude über die Tochter schlägt in Verzweiflung um: Bei Louise wird ein Down-Syndrom diagnostiziert - und ein behindertes Kind passt nicht in die heile Welt der jungen Eltern. Doch Louise erobert die Herzen ihrer Eltern! Melanie und Rolf wollen sie nicht mehr hergeben. Und dann wird Melanie erneut schwanger. Sie hofft auf ein

gesundes Geschwisterchen für Louise ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zweite Veröffentlichung von Melanie Ahrens
Engel auf Erden - Leben, Lachen und Sterben
Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland
 
Paperback: 144 Seiten
Verlag: Neukirchener Verlagsgesellschaft
Sprache: Deutsch
ISBN: 3-7975-0166-8
Erscheinungsdatum: April 2007

Mit Grußworten der Prominenten Volker Lechtenbrink und Peter Sodann

Ein Vorwort von Sabine Kraft, Geschäftsführerin Bundesverband Kinderhospiz e. V.

 
Der Trauerprozess, der mit dem Verlust eines Kindes einhergeht, beginnt schon sehr früh, nämlich dann, wenn Eltern begreifen müssen, dass es keine Hilfe mehr geben wird, wenn medizinisch alles mögliche getan wurde und trotzdem der Erfolg versagt blieb, wenn sie sich mit dem Wissen abfinden müssen: Unser Kind muss uns verlassen ...
 
Die Verarbeitung der Trauer endet nie. Menschen, die ein Kind „über“lebt haben, sehen die Welt mit anderen Augen. Manchen aber gelingt es, diese Erfahrung in Projekte einzubringen, die anderen Betroffenen vielleicht eine Hilfe sein können.
Frau Ahrens ist diesen Weg gegangen. Sie hat mit Menschen Kontakt gesucht, die sich für sterbende Kinder, Jugendliche und deren Familien einsetzen und sie hat Orte besucht und beschrieben, wo sich dieses letzte Kapitel eines jungen Lebens abspielt. Daraus ist das Buch „Engel auf Erden“ entstanden – ein umfassender Bericht, der mich an vielen Stellen tief berührt hat.
„Engel auf Erden“ öffnet das Tor zu einer „Rest“welt, die normalerweise eher verborgen bleibt.
 
Sie werden den Weg dahin zusammen mit der Autorin gehen und beeindruckend miterleben, welche tragischen Geschichten sich an Orten abspielen, zu denen Sie sonst keinen Zugang haben. Das Buch zeigt verschiedene Initiativen auf und stellt Einrichtungen vor, die Hilfe bieten.
 
Das sensible Thema wird durch „Engel auf Erden“ behutsam und einfühlsam ins Licht gerückt. Das Buch lässt jedem Leser selbst die Möglichkeit zu entscheiden, wie weit er diesen Weg mitgehen will und kann. Es ermöglicht aber auch, die Probleme zu verstehen und zu erkennen, welche Hilfen sinnvoll sind.
Das Buch schildert eindringlich eine Thematik, die in unserer Zeit eher tabuisiert wird – es zeigt wie  nahe beieinander Leben und Sterben liegen und wie eng Freude und Trauer miteinander verflochten sind.
 
Wir leben heute in einer Mediengesellschaft. Das bedeutet, dass Dinge in ihrem Wert daran gemessen werden, wie sie in den Medien präsent sind. Sensationen zählen, machen Quote ... das Leiden kranker Kinder und Jugendlicher kann hier nur in geringem Maße Aufmerksamkeit erregen, zumal es zwingend notwendig ist, die betroffenen Familien zu schützen und eben nicht der Medienöffentlichkeit auszuliefern.
 
Frau Ahrens hat diese Gratwanderung sensibel bewältigt. Betroffene Kinder, Jugendliche und deren Eltern sind einfühlsam dargestellt ohne dass Grenzen der ethischen Verantwortung verletzt wurden.
Dennoch gelingt es dem vorliegenden Buch, uns ein Stück des Weges miterleben und mitfühlen zu lassen und dabei viele Bereiche im Hilfesystem kennen zu lernen.
 
Sie werden lesen von engagierten ehrenamtlichen und professionellen Kräften in entsprechenden Einrichtungen; Sie werden die betroffenen Familien und die kranken Kinder und Jugendlichen kennen lernen.
 
Der Autorin gebührt Dank dafür, dass sie sich dieses Themas angenommen hat und dass sie alle Beteiligten zu Wort kommen ließ, seien es die Mitarbeitenden oder die betroffenen Familien.
 
Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich gebeten wurde, zu diesem Buch das Geleitwort zu schreiben. Als Frau und Mutter kenne ich die Ängste, die jeden von uns befallen, wenn ein Kind erkrankt ist. Als Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. bin ich seit geraumer Zeit mit der Thematik sterbender Kinder und Jugendlicher vertraut. Und so wünsche ich mir, dass dieses Buch viele Menschen erreichen möge, dass viel über den Inhalt gesprochen wird und es so vielleicht gelingt, dieses Thema in der Gemeinschaft zu verankern und so allen zu helfen, den schweren Weg der Betroffenen zu erleichtern.
 
Die Autorin konnte eindringlich aufzeigen, wie viel Kinder ihren Eltern schenken können, auch wenn sie zu früh gehen müssen. Sie hat außerdem einen Beitrag dazu geleistet, Betroffenen zumindest die Sorge zu nehmen, dass sie mit dem Sterben ihres Kindes alleine seien. Dafür, verehrte Frau Ahrens, gebührt Ihnen unser aller Dank!

 

 

Die Texte auf dieser Seite unterliegen dem Copyright von Melanie Ahrens.

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Stand: 13.05.08